Speaking of Life Artikel

Jesus sprach: Ich bin die Wahrheit

Mussten Sie schon einmal jemanden beschreiben, den Sie kennen, und hatten dabei Probleme, die richtigen Worte zu finden? Mir ist das schon passiert und ich weiss, dass es anderen ebenso erging. Wir alle haben Freunde oder Bekannte, deren Beschreibung schwer in Worte zu fassen ist. Jesus hatte keine Probleme damit. Er war stets klar und deutlich, selbst als es darum ging, die Frage „Wer bist du?“ zu beantworten. Eine Stelle mag ich besonders, wo er im


Zu schön um wahr zu sein

Die meisten Christen glauben dem Evangelium nicht – sie denken, das Heil sei nur zu erlangen, wenn man es sich durch Glauben und moralisch einwandfreies Leben verdient. „Man bekommt im Leben nichts geschenkt.” „Wenn es zu schön klingt, um wahr zu sein, dann ist es wahrscheinlich auch nicht wahr.“ Diese wohl bekannten Tatsachen des Lebens werden durch persönliche Erfahrungen jedem von uns immer wieder eingeblĂ€ut. Aber die christliche Botschaft hĂ€lt dagegen. Das


Jesus war nicht allein

Auf einem vergammelten HĂŒgel ausserhalb Jerusalems wurde ein Unruhe stiftender Lehrer an einem Kreuz ermordet. Er war nicht allein. Er war an diesem FrĂŒhlingstag nicht der einzige Unruhestifter in Jerusalem. „Ich bin mit Christus gekreuzigt“, schrieb der Apostel Paulus (Gal 2,20), aber Paulus war nicht der einzige. „Ihr seid mit Christus gestorben“ sagte er anderen Christen (Kol 2,20). „Wir sind mit ihm begraben“ schrieb er den Römern (Röm 6,4). Was geht hier vor


Das Medium ist die Botschaft

Sozialwissenschaftler benutzen interessante Worte, um die Zeit, in der wir leben, zu beschreiben. Sie haben wahrscheinlich die Worte „vormodern“, „modern“ oder „postmodern“ gehört. In der Tat, einige nennen die Zeit, in der wir jetzt leben, eine postmoderne Welt. Sozialwissenschaftler schlagen auch fĂŒr jede Generation verschiedene Techniken fĂŒr effektive Kommunikation vor, seien es nun die „Builder“, die „Boomer“, die „Busters“, die „X-ers“, die „Y-ers“, „Z-ers“


Gott liebt auch Atheisten

Jedes Mal, wenn es in Diskussionen um die Glaubensfrage geht, frage ich mich, warum es so aussieht, als fĂŒhlten sich die GlĂ€ubigen im Nachteil. Die GlĂ€ubigen nehmen anscheinend an, die Atheisten hĂ€tten irgendwie die BeweisfĂŒhrung schon gewonnen, es sei denn, es gelingt den GlĂ€ubigen sie zu widerlegen. Tatsache ist, dass es andererseits Atheisten unmöglich ist zu beweisen, dass es Gott nicht gibt. Nur weil GlĂ€ubige Atheisten von der Existenz Gottes nicht ĂŒberzeugen


SĂŒndigen und nicht verzagen?

Es erstaunt doch sehr, dass Martin Luther in einem Brief an seinen Freund Philip Melanchthon diesen ermahnt: Sei ein SĂŒnder und lass die SĂŒnde mĂ€chtig sein, aber mĂ€chtiger als die SĂŒnde sei dein Vertrauen in Christus und freue dich in Christus, dass er die SĂŒnde, den Tod und die Welt ĂŒberwunden hat. Auf den ersten Blick erscheint die Aufforderung unglaublich. Um Luthers Mahnung zu verstehen, mĂŒssen wir uns den Kontext nĂ€her ansehen. Luther bezeichnet SĂŒndigen nicht