Speaking of Life Artikel

Jesus sprach: Ich bin die Wahrheit

Mussten Sie schon einmal jemanden beschreiben, den Sie kennen, und hatten dabei Probleme, die richtigen Worte zu finden? Mir ist das schon passiert und ich weiss, dass es anderen ebenso erging. Wir alle haben Freunde oder Bekannte, deren Beschreibung schwer in Worte zu fassen ist. Jesus hatte keine Probleme damit. Er war stets klar und deutlich, selbst als es darum ging, die Frage „Wer bist du?“ zu beantworten. Eine Stelle mag ich besonders, wo er im


Das Medium ist die Botschaft

Sozialwissenschaftler benutzen interessante Worte, um die Zeit, in der wir leben, zu beschreiben. Sie haben wahrscheinlich die Worte „vormodern“, „modern“ oder „postmodern“ gehört. In der Tat, einige nennen die Zeit, in der wir jetzt leben, eine postmoderne Welt. Sozialwissenschaftler schlagen auch fĂŒr jede Generation verschiedene Techniken fĂŒr effektive Kommunikation vor, seien es nun die „Builder“, die „Boomer“, die „Busters“, die „X-ers“, die „Y-ers“, „Z-ers“


Jesus war nicht allein

Auf einem vergammelten HĂŒgel ausserhalb Jerusalems wurde ein Unruhe stiftender Lehrer an einem Kreuz ermordet. Er war nicht allein. Er war an diesem FrĂŒhlingstag nicht der einzige Unruhestifter in Jerusalem. „Ich bin mit Christus gekreuzigt“, schrieb der Apostel Paulus (Gal 2,20), aber Paulus war nicht der einzige. „Ihr seid mit Christus gestorben“ sagte er anderen Christen (Kol 2,20). „Wir sind mit ihm begraben“ schrieb er den Römern (Röm 6,4). Was geht hier vor


Zu schön um wahr zu sein

Die meisten Christen glauben dem Evangelium nicht – sie denken, das Heil sei nur zu erlangen, wenn man es sich durch Glauben und moralisch einwandfreies Leben verdient. „Man bekommt im Leben nichts geschenkt.” „Wenn es zu schön klingt, um wahr zu sein, dann ist es wahrscheinlich auch nicht wahr.“ Diese wohl bekannten Tatsachen des Lebens werden durch persönliche Erfahrungen jedem von uns immer wieder eingeblĂ€ut. Aber die christliche Botschaft hĂ€lt dagegen. Das


IdentitÀt in Christus

Die meisten, die ĂŒber 50 Jahre alt sind werden sich an Nikita Chruschtschow erinnern. Er war ein farbiger, stĂŒrmischer Charakter, der als FĂŒhrer der frĂŒheren Sowjetunion seinen Schuh auf das Rednerpult knallte, als er zur Generalversammlung der Vereinten Nationen sprach. Er war auch bekannt fĂŒr seine ErklĂ€rung, dass der erste Mensch im Weltraum, der russische Kosmonaut Juri Gagarin „in den Weltraum flog, aber dort keinen Gott sah“. Was Gagarin selbst anbelangt,


SĂŒndigen und nicht verzagen?

Es erstaunt doch sehr, dass Martin Luther in einem Brief an seinen Freund Philip Melanchthon diesen ermahnt: Sei ein SĂŒnder und lass die SĂŒnde mĂ€chtig sein, aber mĂ€chtiger als die SĂŒnde sei dein Vertrauen in Christus und freue dich in Christus, dass er die SĂŒnde, den Tod und die Welt ĂŒberwunden hat. Auf den ersten Blick erscheint die Aufforderung unglaublich. Um Luthers Mahnung zu verstehen, mĂŒssen wir uns den Kontext nĂ€her ansehen. Luther bezeichnet SĂŒndigen nicht