Die Gnade Gottes

Angst vor dem letzten Gericht?

Wenn wir verstehen, dass wir in Christus leben, weben und sind (Apg 17,28), in dem Einen, der alle Dinge erschaffen und alle Dinge erlöst hat und der uns bedingungslos liebt, können wir alle Furcht und Sorge darĂŒber, wo wir bei Gott stehen, ablegen, und anfangen, wirklich in der Gewissheit seiner Liebe und lenkenden Macht in unserem Leben zu ruhen. Das Evangelium ist eine frohe Botschaft. Es ist in der Tat nicht nur fĂŒr einige wenige Leute, sondern fĂŒr alle


Das Evangelium - Die gute Nachricht!

Jeder hat eine Vorstellung von richtig und falsch, und jeder hat schon etwas Falsches getan — selbst nach seiner eigenen Vorstellung. "Irren ist menschlich", sagt ein bekanntes Sprichwort. Jeder hat schon einmal einen Freund enttĂ€uscht, ein Versprechen gebrochen, die GefĂŒhle eines anderen verletzt. Jeder kennt SchuldgefĂŒhle. Die Menschen möchten deshalb nichts mit Gott zu tun haben. Sie wollen keinen Tag des Gerichts, weil sie wissen, dass sie nicht reinen


Das Wesen der Gnade

Manchmal kommen mir Bedenken zu Ohren, wir wĂŒrden die Gnade zu sehr in den Vordergrund stellen. Als empfohlenes Korrektiv wird dann vorgebracht, wir könnten doch gleichsam als Gegengewicht zur Lehre von der Gnade die des Gehorsams, der Gerechtigkeit und anderer Pflichten, die in der Heiligen Schrift und insbesondere im Neuen Testament ErwĂ€hnung finden, berĂŒcksichtigen. Wer sich angesichts „zu viel gewĂ€hrter Gnade“ Sorgen macht, hegt durchaus berechtigte Bedenken.


Zu schön um wahr zu sein

Die meisten Christen glauben dem Evangelium nicht – sie denken, das Heil sei nur zu erlangen, wenn man es sich durch Glauben und moralisch einwandfreies Leben verdient. „Man bekommt im Leben nichts geschenkt.” „Wenn es zu schön klingt, um wahr zu sein, dann ist es wahrscheinlich auch nicht wahr.“ Diese wohl bekannten Tatsachen des Lebens werden durch persönliche Erfahrungen jedem von uns immer wieder eingeblĂ€ut. Aber die christliche Botschaft hĂ€lt dagegen. Das


Das Evangelium – Gottes LiebeserklĂ€rung an uns

Viele Christen sind sich nicht ganz sicher und machen sich Sorgen darĂŒber, liebt Gott sie immer noch? Sie machen sich Sorgen, dass Gott sie verstossen könnte, und noch schlimmer, dass er sie bereits verstossen hat. Vielleicht haben Sie dieselbe Angst. Warum glauben Sie, machen sich Christen derartige Sorgen? Die Antwort ist einfach die, dass sie mit sich selber ehrlich sind. Sie wissen, dass sie SĂŒnder sind. Sie sind sich ihres Versagens, ihrer Fehler, ihrer


Rechtfertigung

Rechtfertigung ist ein Gnadenakt Gottes in und durch Jesus Christus, durch den der GlĂ€ubige in Gottes Augen gerecht gemacht wird. So wird dem Menschen durch den Glauben an Jesus Christus die Vergebung Gottes zuteil, und er findet Frieden mit seinem Herrn und Erlöser. Christus ist der Nachkomme und der alte Bund ist veraltet. Im neuen Bund beruht unsere Beziehung zu Gott auf einem anderen Fundament, er basiert auf einer anderen Vereinbarung. (Römer 3, 21-31; 4,1-8;


Was Gott offenbart betrifft uns alle

Es ist tatsĂ€chlich reine Gnade, dass ihr gerettet seid. Ihr selbst könnt nichts dazu tun, als im Vertrauen anzunehmen, was Gott euch schenkt. Ihr habt es nicht durch irgendein Tun verdient; denn Gott will nicht, dass sich jemand vor ihm auf seine eigenen Leistungen berufen kann (Epheserbrief 2,8–9 GN). Wie wunderbar, wenn wir Christen Gnade verstehen lernen!Dieses VerstĂ€ndnis nimmt den Druck und den Stress weg, den wir oftmals auf uns ausĂŒben. Es macht uns zu


Gottes Gnade - zu schön, um wahr zu sein?

Es klingt zu schön, um wahr zu sein so beginnt eine bekannte Redensart und man weiss, dass sie eher unwahrscheinlich ist. Wenn es jedoch um Gottes Gnade geht, so ist sie tatsĂ€chlich wahr. Trotzdem bestehen manche Menschen darauf, dass Gnade so nicht sein kann und greifen zum Gesetz, um zu meiden, was sie als Lizenz zum SĂŒndigen ansehen. Ihre aufrichtigen, doch fehlgeleiteten BemĂŒhungen sind eine Form des Legalismus, der den Menschen die verĂ€ndernde Kraft der Gnade


Komm einfach so wie Du bist!

Billy Graham hat oft einen Ausdruck verwendet, um Menschen zu ermutigen, die Erlösung, die wir in Jesus haben, anzunehmen: Er sagte: „Komm einfach so wie Du bist!“ Es ist eine Erinnerung, dass Gott alles sieht: Unser Bestes und Schlechtestes und er liebt uns dennoch. Der Ruf „einfach zu kommen so wie du bist“, ist eine Widerspiegelung der Worte des Apostels Paulus: „Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, fĂŒr uns Gottlose gestorben. Nun


Auf Gottes Gnade konzentriert bleiben

Vor kurzem sah ich ein Video, das eine TV Werbesendung parodierte. In diesem Fall ging es um eine fiktive christliche Gottesdienst CD mit dem Titel „It’s All About Me“ (Alles ĂŒber mich). Die CD enthielt die Lieder: „Lord I Lift My Name on High“ (Herr, ich erhebe meinen Namen zum Himmel), „I Exalt Me“ (Ich erhebe mich) und „There is None Like Me“. (Niemand ist wie ich). Seltsam? Ja, aber es veranschaulicht die traurige Wahrheit. Wir Menschen neigen dazu, uns selbst


Gilt das Gesetz des Moses auch fĂŒr Christen?

WĂ€hrend Tammy und ich in der Lobby eines Flughafens darauf warteten, in KĂŒrze unseren Heimflug anzutreten, bemerkte ich einen jungen Mann, der zwei Sitze weiter sass und wiederholt zu mir herĂŒberschaute. Nach ein paar Minuten fragte er mich: „Entschuldigen Sie bitte, sind Sie Herr Joseph Tkach?“ Es freute ihn, mit mir ins GesprĂ€ch zu kommen, und er erzĂ€hlte mir, dass er vor kurzem von einer Sabbatarier-Gemeinde ausgeschlossen worden sei. In unserem GesprĂ€ch ging es


Auf Gnade gegrĂŒndet

FĂŒhren alle Pfade zu Gott? Manche glauben, dass alle Religionen eine Variation desselben Themas sind – dies oder das tun und in den Himmel kommen. Auf den ersten Blick scheint es so zu sein. Der Hinduismus verspricht dem GlĂ€ubigen die Einheit mit einem unpersönlichen Gott. Ins Nirwana zu gelangen, erfordert gute Werke wĂ€hrend vieler Wiedergeburten. Der Buddhismus, der ebenfalls ein Nirwana verspricht, fordert, die vier edlen Wahrheiten und den achtfachen Weg durch


Gott hat nichts gegen Dich

Ein Psychologe namens Lawrence Kolberg entwickelte einen ausfĂŒhrlichen Test, um Reife auf dem Gebiet der moralischen Argumentation zu messen. Er kam zum Schluss, dass gutes Verhalten, um Strafe zu vermeiden, die niedrigste Form der Motivation ist, um zu tun, was richtig ist. Ändern wir bloss unser Verhalten um Strafe zu vermeiden? Sieht christliche Reue so aus? Ist das Christentum nur eines von vielen Mitteln, um moralische Entwicklung zu verfolgen? Viele Christen


Gottes Gnade

Gottes Gnade ist die unverdiente Gunst, die Gott seiner ganzen Schöpfung zu schenken gewillt ist. Im weitesten Sinne Ă€ussert sich Gottes Gnade in jedem Akt der göttlichen Selbstoffenbarung. Dank der Gnade sind der Mensch und der ganze Kosmos durch Jesus Christus von SĂŒnde und Tod erlöst, und dank der Gnade erlangt der Mensch die Kraft, Gott und Jesus Christus zu (er)kennen und zu lieben und einzugehen in die Freude des ewigen Heils im Reich Gottes. (Kolosser 1,20;


Gnade die beste Lehrerin

Echte Gnade schockiert, ist skandalös. Gnade entschuldigt die SĂŒnde nicht, aber sie nimmt den SĂŒnder an. Es gehört zum Wesen der Gnade, dass wir sie nicht verdienen. Die Gnade Gottes verĂ€ndert unser Leben und ist das, was der christliche Glaube ausmacht. Viele Menschen, die mit der Gnade Gottes in Kontakt kommen, haben Angst davor, nicht mehr unter dem Gesetz zu sein. Sie denken, dies wĂŒrde sie zum mehr SĂŒndigen verleiten. Paulus wurde mit dieser Sichtweise