ARTIKEL VON TAMMY TKACH


Warum erhört Gott mein Gebet nicht?

340 warumerhoert gott mein gebet nicht„Warum erhört Gott mein Gebet nicht?“, einen guten Grund muss es dafür ja geben, sag ich mir immer. Vielleicht habe ich nicht nach seinem Willen gebetet, was eine biblische Voraussetzung für erhörte Gebete ist. Vielleicht habe ich noch Sünden in meinem Leben, die ich nicht bereut habe. Ich weiss, dass meine Gebete wahrscheinlich eher erhört werden würden, wenn ich ständig in Christus und in seinem Wort bleibe. Vielleicht sind es Glaubenszweifel. Beim Beten passiert es mir machmal, dass ich um etwas bitte, aber daran zweifle, ob mein Gebet es überhaupt wert ist, erhört zu werden. Gott beantwortet keine Gebete, die nicht im Glauben verankert sind. Ich glaube, aber manchmal geht es mir wie der Vater in Markus 9,24, der verzweifelt rief: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Aber vielleicht ist eine der wesentlichsten Ursachen für die unerhörten Gebete darin begründet, dass ich ihn tief erkennen lernen soll.

Als Lazarus im Sterben lag, benachrichtigten seine Schwestern Marta und Maria Jesus, dass Lazarus sehr krank sei. Jesus erklärte daraufhin seinen Jüngern, dass diese Krankheit nicht zum Tode führen würde, sondern der Verherrlichung Gottes diene. Er wartete zwei weitere Tage, bis er sich schliesslich auf den Weg nach Bethanien machte. Während dessen war Lazarus aber bereits…

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Denkt mit Freude an Jesus

699 denkt mit freude an jesusJesus sagte, wir sollen jedes Mal, wenn wir zum Tisch des Herrn kommen, seiner gedenken. In früheren Jahren war das Abendmahl für mich ein ruhiger, ernster Anlass. Ich hatte ein beklemmendes Gefühl, vor oder nach der Zeremonie mit anderen Leuten zu sprechen, weil ich bestrebt war, die Feierlichkeit zu wahren. Obwohl wir an Jesus denken, der kurz nachdem er ein letztes Abendmahl mit seinen Freunden geteilt hatte, starb, sollte dieser Anlass nicht wie eine Begräbnisfeier erfahren werden.

Wie sollen wir seiner gedenken? Sollen wir klagen und trauern, wie eine Gruppe von bezahlten Klageweibern? Sollen wir weinen und traurig sein? Sollen wir an Jesus denken, indem wir uns mit Schuldgefühlen beschweren oder bedauern, weil er wegen unserer Sünde einen so furchtbaren Tod – den Tod eines Kriminellen – an einem römischen Folterinstrument erleiden musste? Ist es eine Zeit der Busse und des Sündenbekenntnisses? Möglicherweise geschieht dies am besten privat, obwohl diese Gefühle manchmal hochkommen, wenn wir an Jesu Tod denken.

Wie wäre es, wenn wir uns dieser Zeit des Gedenkens aus einer ganz anderen Sichtweise näherten? Jesus sagte zu seinen Jüngern: «Geht hin in die Stadt zu einem und sprecht zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist nahe; ich will bei dir das Passamahl halten…

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