KURZ-GEDANKEN


Zu schön um wahr zu sein

236 man bekommt nichts geschenkt Die meisten Christen glauben dem Evangelium nicht – sie denken, das Heil sei nur zu erlangen, wenn man es sich durch Glauben und moralisch einwandfreies Leben verdient. „Man bekommt im Leben nichts geschenkt.” „Wenn es zu schön klingt, um wahr zu sein, dann ist es wahrscheinlich auch nicht wahr.“ Diese wohl bekannten Tatsachen des Lebens werden durch persönliche Erfahrungen jedem von uns immer wieder eingebläut. Aber die christliche Botschaft hält dagegen. Das Evangelium ist wahrhaftig mehr als schön. Es bietet ein Geschenk an.

Der verstorbene trinitarische Theologe Thomas Torrence hat es so ausgedrückt: "Jesus Christus starb gerade deshalb für Sie, weil Sie sündhaft und ganz und gar seiner unwürdig sind und hat Sie dadurch sich zu eigen gemacht, noch vor und unabhängig von Ihrem Glauben an ihn. Er hat Sie durch seine Liebe derart an sich gebunden, dass er Sie nie loslassen wird. Selbst wenn Sie ihn ablehnen und sich selbst in die Hölle schicken, so wird doch seine Liebe nie aufhören". (The Mediation of Christ [Die Fürsprache Jesu Christi], Colorado Springs, CO: Helmers & Howard, 1992, Seite 94).

In der Tat, das klingt zu schön, um wahr zu sein! Vielleicht ist das der Grund, warum die meisten Christen, es nicht wirklich glauben. Vielleicht ist das der Grund, weshalb die meisten Christen denken, dass nur diejenigen das Heil erlangen, die es sich durch Glauben und ein…

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Komm einfach so wie Du bist!

152 komm einfach so wie du bist

Billy Graham hat oft einen Ausdruck verwendet, um Menschen zu ermutigen, die Erlösung, die wir in Jesus haben, anzunehmen: Er sagte: „Komm einfach so wie Du bist!“ Es ist eine Erinnerung, dass Gott alles sieht: Unser Bestes und Schlechtestes und er liebt uns dennoch. Der Ruf „einfach zu kommen so wie du bist“, ist eine Widerspiegelung der Worte des Apostels Paulus:

„Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren“ (Römer 5,6-8).

Viele heutige Menschen denken nicht einmal in Begriffen von Sünde. Unsere moderne und postmoderne Generation denkt mehr in Kategorien eines Gefühls der „Leere“, „Hoffnungslosigkeit“ oder „Sinnlosigkeit“, und sie sehen die Ursache ihres inneren Kampfes in einem Gefühl der Minderwertigkeit. Sie mögen versuchen, sich selbst zu lieben als ein Mittel um liebenswert zu werden, aber eher wahrscheinlich als nicht, haben sie das Gefühl, dass sie völlig fertig, gebrochen sind und dass sie nie wieder heil sein werden. Gott definiert uns nicht durch unsere Defizite und unser Versagen; er sieht unser ganzes Leben. Das Schlechte wie das Gute und er liebt uns bedingungslos. Auch wenn es Gott nicht schwerfällt, uns…

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