Der Heilige Geist

219 der heilige geistDer Heilige Geist hat die Attribute Gottes, ist Gott gleichgesetzt und tut Dinge, die nur Gott tut. Wie Gott ist der Heilige Geist heilig, so heilig, dass es genauso sündig ist, den Heiligen Geist zu beschimpfen wie den Sohn Gottes (Hebräer 10,29). Blasphemie, Gotteslästerung gegen den Heiligen Geist, ist eine nicht vergebbare Sünde (Matthäus 12,32). Dies bedeutet, dass der Geist von Natur aus heilig ist und ihm nicht, wie beim Tempel, eine Heiligkeit zugesprochen wurde.

Wie Gott ist der Heilige Geist ewig (Hebräer 9,14). Wie Gott ist der Heilige Geist überall präsent (Psalm 139,7-9). Wie Gott ist der Heilige Geist allwissend (1. Korinther 2,10-11; Johannes 14,26). Der Heilige Geist erschafft (Hiob 33,4; Psalm 104,30), schafft Wunder (Matthäus 12,28; Römer 15,18-19). und trägt zum Wirken Gottes bei. Mehrere Passagen benennen Vater, Sohn und Heiligen Geist als gleichgöttlich. In einer Diskussion um die Geistesgaben verweist Paulus auf die Parallelkonstruktionen von Geist, Herr und Gott (1. Korinther 12,4-6). Er beendet seinen Brief mit einem dreigeteilten Gebet (2. Korinther 13,14). Petrus beginnt einen Brief mit einer anderen dreigeteilten Form (1. Petrus 1,2). Diese Beispiele sind zwar keine Beweise für die Einheit der Dreifaltigkeit, aber sie unterstützen diese Idee.

Die Taufformel verstärkt das Anzeichen einer solchen Einheit: «Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes» (Matthäus 28,19). Die drei haben einen Namen, was darauf verweist, ein Wesen zu sein. Wenn der Heilige Geist etwas tut, tut Gott es. Wenn der Heilige Geist spricht, spricht Gott. Wenn Ananias den Heiligen Geist belogen hat, hat er Gott belogen (Apostelgeschichte 5,3-4). Petrus sagt, dass Ananias nicht einen Vertreter Gottes belogen hat, sondern Gott selbst. Menschen lügen keine unpersönliche Macht an.

In einer Passage sagt Paulus, dass Christen der Tempel Gottes sind (1. Korinther 3,16), in einer anderen sagt er, dass wir der Tempel des Heiligen Geistes sind (1. Korinther 6,19). Wir sind ein Tempel, um ein göttliches Wesen anzubeten und keine unpersönliche Macht. Wenn Paulus schreibt, dass wir der Tempel des Heiligen Geistes sind, deutet er an, dass der Heilige Geist Gott ist.

Der Heilige Geist und Gott sind also gleich: «Als sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir aus Barnabas und Saulus zu dem Werk, zu dem ich sie berufen habe» (Apostelgeschichte 13,2). Hier verwendet der Heilige Geist Personalpronomen, so wie Gott es tut. Ähnlich spricht der Heilige Geist davon, dass ihn die Israeliten getestet und versucht haben, und sagt: «Ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen» (Hebräer 3,7-11). Aber der Heilige Geist ist nicht nur ein anderer Name für Gott. Der Heilige Geist ist unabhängig vom Vater und vom Sohn, wie es auch schon bei der Taufe Jesu gezeigt wurde (Matthäus 3,16-17). Die drei sind eigenständig und trotzdem eins.

Der Heilige Geist tut das Wirken Gottes in unserem Leben. Wir sind durch und von Gott geboren (Johannes 1,12), was das Gleiche ist, wie vom Heiligen Geist geboren zu sein (Johannes 3,5). Der Heilige Geist ist das Mittel, durch das Gott in uns lebt (Epheser 2,22; 1. Johannes 3,24; 1. Johannes 4,13). Der Heilige Geist lebt in uns (Römer 8,11; 1. Korinther 3,16), und weil der Geist in uns lebt, können wir auch sagen, dass Gott in uns lebt.

Der Heilige Geist ist persönlich

Die Bibel beschreibt den Heiligen Geist mit menschlichen Eigenschaften:

  • Der Geist lebt (Römer 8,11; 1. Korinther 3,16).
  • Der Geist spricht (Apostelgeschichte 8,29; Apostelgeschichte 10,19; Apostelgeschichte 11,12; Apostelgeschichte 21,11; 1. Timotheus 4,1; Hebräer 3,7).
  • Der Geist verwendet manchmal das Personalpronomen «Ich» (Apostelgeschichte 10,20; Apostelgeschichte 13,2).
  • Der Geist kann angesprochen, versucht, betrauert, beschimpft und belästigt werden (Apostelgeschichte 5,3; Apostelgeschichte 5,9; Epheser 4,30; Hebräer 10,29; Matthäus 12,31).
  • Der Geist leitet, vermittelt, ruft und beauftragt (Römer 8,14; Römer 8,26; Apostelgeschichte 13,2; Apostelgeschichte 20,28).
  • Römer 8,27 spricht vom Sinn des Geistes. Der Geist trifft Entscheidungen. Eine Entscheidung hat dem Heiligen Geist gefallen (Apostelgeschichte 15,28). Der Geist weiss und wirkt (1. Korinther 2,11; 1. Korinther 12,11). Er ist keine unpersönliche Macht. Jesus nannte den Heiligen Geist Paraklet, übersetzt als der Tröster, der Ratgeber oder der Verteidiger.
  • «Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein» (Johannes 14,16-17).
  • Der erste Ratgeber der Jünger war Jesus. Wie er unterrichtet, bezeugt, verurteilt, leitet und die Wahrheit aufdeckt, so tut es auch der Heilige Geist (Johannes 14,26; Johannes 15,26; Johannes 16,8; Johannes 16,13-14). All dies sind persönliche Rollen. Johannes verwendet die männliche Form des griechischen Wortes parakletos, weil es nicht notwendig war, die neutrale Form zu benutzen. In Johannes 16,14. wird sogar das männliche Personalpronomen «er» verwendet, nachdem das neutrale Wort Geist benutzt wurde. Es wäre leichter gewesen, zum neutralen Personalpronomen zu wechseln, aber Johannes tut das nicht. Der Geist wird mit «er» angesprochen. Die Grammatik ist jedoch relativ unwichtig. Wichtig ist, dass der Heilige Geist personale Eigenschaften hat. Er ist keine unpersönliche Macht, sondern ein intelligenter und göttlicher Helfer, der in uns lebt.

Der Geist des Alten Testaments

Die Bibel enthält keinen Teil mit dem Titel «Der Heilige Geist». Wir lernen hier und da ein wenig vom Heiligen Geist, wenn die biblischen Texte ihn erwähnen. Das Alte Testament gibt uns nur ein paar wenige Einblicke. Der Geist war bei der Erschaffung des Lebens anwesend (1. Mose 1,2; Hiob 33,4; Hiob 34,14). Der Geist Gottes erfüllte Bezalel mit der Fähigkeit, das Tabernakel zu erbauen (2. Mose 31,3-5). Er erfüllte Mose und kam auch über die 70 Ältesten (4. Mose 11,25). Er erfüllte Josua mit Weisheit als Leiter, so wie Simson mit Stärke und der Fähigkeit zu kämpfen (5. Mose 34,9; Richter 6,34; Richter 14,6). Der Geist Gottes wurde Saul gegeben und wieder genommen (1. Samuel 10,6; 1. Samuel 16,14). Der Geist gab David die Pläne für den Tempel (1. Chronik 28,12). Der Geist inspirierte die Propheten zu sprechen (4. Mose 24,2; 2. Samuel 23,2; 1. Chronik 12,18; 2. Chronik 15,1; 2. Chronik 20,14; Hesekiel 11,5; Sacharja 7,12; 2. Petrus 1,21).

Auch im Neuen Testament war es der Heilige Geist, der Menschen wie Elisabeth, Zacharias und Simeon zum Sprechen bewegte (Lukas 1,41; Lukas 1,67; Lukas 2,25-32). Johannes der Täufer war seit seiner Geburt mit dem Heiligen Geist erfüllt (Lukas 1,15). Sein wichtigstes Werk war, die Ankunft von Jesus Christus anzukündigen, der die Menschen nicht nur mit Wasser, sondern mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen würde (Lukas 3,16).

Der Heilige Geist und Jesus

Der Heilige Geist war im Leben Jesu sehr präsent und involviert. Der Geist rief seine Empfängnis hervor (Matthäus 1,20), legte sich nach seiner Taufe auf ihn (Matthäus 3,16), führte ihn in die Wüste (Lukas 4,1). und befähigte ihn, die gute Nachricht zu predigen (Lukas 4,18). Jesus trieb Dämonen mithilfe des Heiligen Geistes aus (Matthäus 12,28). Durch den Heiligen Geist bot er sich selbst als Opfer für die Sünde der Menschheit an (Hebräer 9,14), und durch den gleichen Geist wurde er von den Toten auferweckt (Römer 8,11).

Jesus lehrte, der Heilige Geist würde in Zeiten der Verfolgung durch seine Jünger sprechen (Matthäus 10,19-20). Er sagte ihnen, dass sie die Nachfolger Jesu im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen sollten (Matthäus 28,19). Und weiter, dass Gott allen Menschen den Heiligen Geist gibt, wenn sie ihn darum bitten (Lukas 11,13). Einige der wichtigsten Dinge, die Jesus über den Heiligen Geist gesagt hat, sind im Johannesevangelium zu finden. Zuerst müssten die Menschen aus Wasser und Geist geboren werden (Johannes 3,5). Die Menschen brauchen eine geistliche Erneuerung, und sie kommt nicht aus ihnen selbst, sondern ist ein Geschenk Gottes. Auch wenn der Geist nicht sichtbar ist, erwirkt er einen Unterschied in unserem Leben (V. 8).

Jesus lehrte auch: «Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fliessen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht» (Johannes 7,37-39).

Der Heilige Geist befriedigt einen inneren Durst. Er ermöglicht uns, die Beziehung mit Gott zu führen, für die wir von ihm geschaffen sind. Wir erhalten den Geist, indem wir zu Jesus kommen und der Heilige Geist unser Leben erfüllt.

Johannes sagt: «Denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht» (V. 39). Der Geist hatte bereits einige Männer und Frauen vor Jesu Leben erfüllt, aber er würde bald auf eine neue, kraftvolle Art und Weise kommen, an Pfingsten. Der Geist ist jetzt allen gegeben, die den Namen des Herrn anrufen (Apostelgeschichte 2,38-39). Jesus versprach seinen Jüngern, ihnen werde der Geist der Wahrheit gegeben, der in ihnen leben werde (Johannes 14,16-18). Dieser Geist der Wahrheit ist das Gleiche, wie wenn Jesus selbst zu seinen Jüngern kommen würde (V. 18), weil er der Geist Christi und der Geist des Vaters ist, gesandt von Jesus und vom Vater (Johannes 15,26). Der Geist ermöglicht es, dass Jesus für jeden Menschen zugänglich wird und sein Werk weiter getan wird.

Jesus versprach, dass der Geist die Jünger lehren und sie an alles erinnern würde, was Jesus ihnen beigebracht hatte (Johannes 14,26). Der Geist lehrte sie die Dinge, die sie vor der Auferstehung Jesu noch nicht verstehen konnten (Johannes 16,12-13).

Der Geist spricht über Jesus (Johannes 15,26; Johannes 16,14). Er wirbt nicht für sich selbst, sondern führt Menschen zu Jesus Christus und zum Vater. Er spricht nicht von sich aus, sondern nur so, wie es der Vater möchte (Johannes 16,13). Es ist gut, dass Jesus nicht mehr unter uns lebt, weil der Geist in Millionen von Menschen aktiv sein kann (Johannes 16,7). Der Geist evangelisiert und zeigt der Welt ihre Sünde und Schuld auf und erfüllt ihr Bedürfnis nach Gerechtigkeit und Rechtsprechung (V. 8-10). Der Heilige Geist weist Menschen auf Jesus hin, als ihre Lösung für Schuld und ihre Quelle der Gerechtigkeit.

Der Geist und die Kirche

Johannes der Täufer sagte, dass Jesus die Menschen mit dem Heiligen Geist taufen würde (Markus 1,8). Das geschah zu Pfingsten nach seiner Auferstehung, als der Geist den Jüngern neue Kraft gab (Apostelgeschichte 2). Das beinhaltet auch das Sprechen von Sprachen, die Menschen anderer Nationen verstanden (V. 6). Ähnliche Wunder geschahen auch zu anderen Zeitpunkten, als die Kirche wuchs (Apostelgeschichte 10,44-46; Apostelgeschichte 19,1-6). Es wird jedoch nicht davon gesprochen, dass diese Wunder bei allen Menschen geschehen, die neu zum christlichen Glauben fanden.

Paulus sagt, dass alle Gläubigen im Heiligen Geist zu einem Leib, der Kirche, geformt werden (1. Korinther 12,13). Jedem, der glaubt, ist der Heilige Geist gegeben (Galater 3,14). Unabhängig davon, ob Wunder geschahen oder nicht, sind alle Gläubigen im Heiligen Geist getauft. Es ist nicht notwendig, ein bestimmtes Wunder zu suchen und zu erhoffen, um zu beweisen, dass man im Heiligen Geist getauft sei.

Die Bibel verlangt von keinem Gläubigen, dass er im Heiligen Geist getauft wird. Stattdessen wird jeder Gläubige dazu ermutigt, ständig mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden (Epheser 5,18), damit man auf die Weisung des Geistes reagieren kann. Diese Beziehung ist andauernd und kein einmaliges Ereignis. Statt nach Wundern zu suchen, sollen wir Gott suchen und ihn entscheiden lassen, ob und wann Wunder geschehen. Paulus beschreibt die Macht Gottes meist nicht durch physische Wunder, die geschehen, sondern durch die Wandlung, die im Leben eines Menschen geschieht: Hoffnung, Liebe, Geduld, Dienen, Verständnis, Leid ertragen und mutiges Predigen (Römer 15,13; 2. Korinther 12,9; Epheser 3,7; Epheser 3,16-18; Kolosser 1,11; Kolosser 1,28-29; 2. Timotheus 1,7-8). Auch diese Wunder können wir physische Wunder nennen, weil Gott das Leben der Menschen verändert.

Die Apostelgeschichte zeigt auf, dass der Geist das Wachsen der Gemeinde unterstützt hat. Der Geist befähigte die Menschen, von Jesus zu berichten und Zeugnis zu geben (Apostelgeschichte 1,8). Er befähigte die Jünger zum Predigen (Apostelgeschichte 4,8; Apostelgeschichte 4,31; Apostelgeschichte 6,10). Er gab Philippus Anweisungen und entrückte ihn später (Apostelgeschichte 8,29; Apostelgeschichte 8,39). Der Geist ermutigte die Kirche und setzte Leiter ein (Apostelgeschichte 9,31; Apostelgeschichte 20,28). Er sprach mit Petrus und der Kirche von Antiochia (Apostelgeschichte 10,19; Apostelgeschichte 11,12; Apostelgeschichte 13,2). Er wirkte in Agabus, als er die Hungersnot vorhersah, und leitete Paulus zur Flucht (Apostelgeschichte 11,28; Apostelgeschichte 13,9-10). Er führte Paulus und Barnabas auf ihren Wegen (Apostelgeschichte 13,4; Apostelgeschichte 16,6-7). und ermöglichte der Apostelversammlung in Jerusalem, eine Entscheidung zu finden (Apostelgeschichte 15,28). Er schickte Paulus nach Jerusalem und warnte ihn vor (Apostelgeschichte 20,22-23; Apostelgeschichte 21,11). Die Kirche existierte und wuchs durch das Wirken des Heiligen Geistes in den Gläubigen.

Der Geist heute

Der Heilige Geist ist auch im Leben der heutigen Gläubigen involviert:

  • Er führt uns zur Umkehr und gibt uns neues Leben (Johannes 16,8; Johannes 3,5-6).
  • Er lebt in uns, lehrt uns und leitet uns (1. Korinther 2,10-13; Johannes 14,16-17; Johannes 14,26; Römer 8,14).
  • Er begegnet uns in der Bibel, beim Beten und durch andere Christen. Er ist der Geist der Weisheit und hilft uns, Dinge mit Mut, Liebe und Selbstkontrolle zu betrachten (Epheser 1,17; 2. Timotheus 1,7).
  • Der Geist beschneidet unser Herz, heiligt und verändert uns (Römer 2,29; Epheser 1,14).
  • Der Geist schafft in uns Liebe und die Frucht der Gerechtigkeit (Römer 5,5; Epheser 5,9; Galater 5,22-23).
  • Der Geist setzt uns in die Kirche und hilft uns zu verstehen, dass wir Gottes Kinder sind (1. Korinther 12,13; Römer 8,14-16).

Wir sollen Gott im Geist anbeten (Philipper 3,3; 2. Korinther 3,6; Römer 7,6; Römer 8,4-5). Wir versuchen, ihm zu gefallen (Galater 6,8). Wenn wir vom Heiligen Geist geführt sind, gibt er uns Leben und Frieden (Römer 8,6). Durch ihn haben wir Zugang zum Vater (Epheser 2,18). Er hilft uns in unserer Schwäche und tritt für uns ein (Römer 8,26-27).

Der Heilige Geist gibt uns auch Geistesgaben. Er gibt Leiter für die Kirche (Epheser 4,11), Menschen, die die grundlegenden Aufgaben als Liebesdienste in der Kirche versehen (Römer 12,6-8), und solche mit besonderen Fähigkeiten für besondere Aufgaben (1. Korinther 12,4-11). Keiner hat jede Gabe, und nicht jede Gabe ist jedem gegeben (V. 28-30). Alle Gaben, ob geistlich oder nicht, sollen für das Werk als Ganzes, die gesamte Kirche, eingesetzt werden (1. Korinther 12,7; 1. Korinther 14,12). Jede Gabe ist wichtig (1. Korinther 12,22-26). Bis heute haben wir nur die Erstlingsgabe des Geistes empfangen, die uns jedoch noch viel mehr für die Zukunft verheisst (Römer 8,23; 2. Korinther 1,22; 2. Korinther 5,5; Epheser 1,13-14).

Der Heilige Geist ist Gott in unserem Leben. Alles, was Gott tut, geschieht durch den Heiligen Geist. Paulus ermutigt uns deshalb, in, mit und durch den Heiligen Geist zu leben (Galater 5,25; Epheser 4,30; 1. Thessalonicher 5,19). Lassen Sie uns deshalb auf das hören, was der Heilige Geist sagt. Denn wenn er spricht, spricht Gott.

von Michael Morrison