MEDIEN

10. Juli 2017

Beeile Dich und warte!

389 beile und warteManchmal, so scheint es, ist Warten für uns das Schwierigste. Nachdem wir zu wissen glauben, was wir benötigen und meinen, dass wir dafür bereit sind, finden die meisten von uns längeres Warten fast unerträglich. In unserer westlichen Welt können wir frustriert und ungeduldig werden, wenn wir fünf Minuten an einem Schnellimbiss-Restaurant anstehen müssen, während wir im Auto sitzen und Musik hören. Stellen Sie sich vor, wie Ihre Urgrossmutter das sehen würde.

Für Christen wird das Warten zudem durch die Tatsache kompliziert, dass wir auf Gott vertrauen, und oft tun wir uns schwer zu verstehen, warum wir die Dinge, von denen wir tief im Herzen glauben, dass wir sie benötigen, und für die wir immer wieder gebetet und alles Mögliche getan…

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04. Januar 2017

Predigen wir „billige Gnade“?

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Vielleicht haben auch Sie schon einmal gehört, dass über Gnade gesagt wurde, „die gäbe es nicht unbeschränkt“ oder „sie stelle Anforderungen“. Wer Gottes Liebe und Vergebung betont, wird gelegentlich Leuten begegnen, die den Vorwurf erheben, man wolle „billige Gnade“, wie sie es abschätzig nennen, befürworten. Genau dies ist bei meinem guten Freund und GCI-Pastor, Tim Brassel, passiert. Er wurde beschuldigt, er würde „billige Gnade“ predigen. Mir gefällt, wie er darauf reagierte. Seine Antwort war: „Nein, ich predige nicht billige Gnade, sondern weit besser: freie Gnade!“

Der Ausdruck billige Gnade stammt von dem Theologen Dietrich Bonhoeffer, der ihn in seinem Buch „Nachfolge“ verwendet und damit populär gemacht hat. Er benutzte ihn,…
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01. August 2016

Unsere neue Identität in Christus

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Martin Luther nannte die Christen „gleichzeitige Sünder und Heilige“. Diese Bezeichnung hat er ursprünglich auf Lateinisch verfasst simul iustus et peccator. Simul bedeutet auf Deutsch „gleichzeitig“, iustus steht für „gerecht“, et bedeutet „und“ und peccator steht für „Sünder“. Wenn man das wörtlich nimmt, bedeutet es, dass wir gleichzeitig in beidem, der Sündhaftigkeit und in der Sündlosigkeit leben. Luthers Leitspruch wäre dann ein Widerspruch in sich. Aber er sprach metaphorisch und wollte das Paradox ansprechen, dass wir im Reich Gottes auf der Erde nie ganz frei von sündigen Einflüssen sind. Obwohl wir mit Gott versöhnt sind (Heilige), leben wir kein perfektes Christus ähnliches Leben (Sünder). Als Luther diesen Spruch formulierte,…

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