KURZGEDANKEN

Paradoxon

Das Geheimnis des Glaubens (oder der Frömmigkeit, Gottesfürchtigkeit) beschreibt Paulus als das offenbarte Geheimnis hinter allen Dingen – die Person von Jesus Christus. In 1. Timotheus 3,16 schrieb Paulus: Und gross ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.

Jesus Christus, Gott im Fleisch, kann das grösste Paradoxon (= scheinbarer Widerspruch) des christlichen Glaubens genannt werden. Und es ist kein Wunder, dass dieses Paradoxon – der Schöpfer wird Teil der Schöpfung…

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Geschichte von Jeremy

Jeremy wurde mit einem entstellten Körper, einem langsamen Verstand und einer chronischen, unheilbaren Krankheit geboren, die sein gesamtes junges Leben langsam getötet hatte. Trotzdem hatten seine Eltern versucht, ihm so weit es ging ein normales Leben zu ermöglichen und ihn deshalb auf eine Privatschule geschickt.

Im Alter von 12 Jahren war Jeremy erst in der zweiten Klasse. Seine Lehrerin, Doris Miller, war mit ihm öfters verzweifelt. Er rutschte auf seinem Stuhl hin und her, sabberte und gab grunzende Laute von sich. Manchmal sprach er wieder klar und deutlich, als ob ein helles Licht die Dunkelheit seines Gehirns durchdrungen hätte.…

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Gott hat nichts gegen Dich

Ein Psychologe namens Lawrence Kolberg entwickelte einen ausführlichen Test, um  Reife auf dem Gebiet der moralischen Argumentation zu messen. Er kam zum Schluss, dass gutes Verhalten, um Strafe zu vermeiden, die niedrigste Form der Motivation ist, um zu tun, was richtig ist. Ändern wir bloss unser Verhalten um Strafe zu vermeiden?

Sieht christliche Reue so aus? Ist das Christentum nur eines von vielen Mitteln, um moralische Entwicklung zu verfolgen? Viele Christen haben die Tendenz zu glauben, dass Heiligkeit dasselbe wie Sündenlosigkeit ist. Obwohl das nicht völlig falsch ist, hat diese Perspektive einen grossen Mangel. Heiligkeit ist…

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Die Weisheit Gottes

Es gibt einen hervorstechenden Vers im Neuen Testament, in dem der Apostel Paulus vom Kreuz Christi als einer Torheit für die Griechen und einem Ärgernis für die Juden spricht (1Kor 1,23). Man kann leicht verstehen, warum er diese Aussage macht. Schliesslich waren nach Ansicht der Griechen Kultiviertheit, Philosophie und Bildung ein erhabenes Streben. Wie könnte ein Gekreuzigter denn überhaupt Erkenntnis vermitteln?

Für den jüdischen Verstand war es ein Schrei und ein Verlangen frei zu sein. In ihrer Geschichte waren sie von zahlreichen Mächten angegriffen und oft von Besatzungsmächten gedemütigt worden. Ob es die Assyrer, die Babylonier…

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